RIA vs. Desktop-Software
March 18, 2010
Migration: Desktop Software zu RIA
March 18, 2010

Die Geschwindigkeit und Leistung der Software hängt bei Desktop-Software meist von der Belastbarkeit des Client-PC ab. Bei konventionellen Web-Anwendungen ist es genau umgekehrt; dort wird vorwiegend der Server belastet, was dazu führen kann, dass es zeitweise Geschwindigkeitseinbußen gibt. Ein typischer Mangel bei der Umsetzung von RIAs ist, dass beim Konzept in die alten Schemata verfallen wird. Zunehmend ist festzustellen, dass gerade dieser Vorteil von RIA durch mangelnde Umsetzung nicht wahrgenommen wird. (RIA vs. Desktop-Software)

Grundsätzlich (und v.a. für größere und komplexe Anwendungen) ist es dringend nötig, ein klares Software-Architekturmuster einzuhalten. Anderenfalls ist das Scheitern oder zumindest Chaos bei der (Weiter-)Entwicklung schon vorprogrammiert.

Für eine effiziente Rich Internet Application genügt auch nicht das Client-Server-Modell, da dieses nur vorsieht, dass der Nutzer/Client eine Anfrage an den Server stellt und der Server den Wünschen nachkommt und die gewünschten Daten/Ergebnisse zurücksendet. Hier kommt es zu einer großen Serverlast, was sich bei einigen Webprojekten in der Geschwindigkeit niederschlägt, die zu Stoßzeiten spürbar nachlässt. Einen Flaschenhals stellen häufig die Datenbank-Systeme dar, die in diesen Zeiten nicht genügt Prozesse parallel ausführen können. Komplexe Algorithmen oder Datenverarbeitungen können ebenso den Server in die Knie zwingen, v.a. wenn mehrere Aufgaben anstehen.

Eine gute Basis bietet: MVC (Model View Controller)
ria mvc

Abhängig von den zu erledigenden Aufgaben muss man sich vorab im Klaren sein, welche Aufgaben in welchem Umfang zu Lasten des Servers und welche Ausführung auf Client-Seite abgearbeitet werden. Sind nach der Umsetzung Änderungen an dieser Stelle erforderlich, ist mit einem relativ hohen Aufwand zu rechnen, weshalb es ratsam ist, das Model bereits vor der Realisierung nicht nur in der Theorie zu prüfen.

Dank Traffic und Load Balance sind für besonders leistungsfähige Anwendungen sowie bei anspruchsvollen RDBMS (Relational Database Management System) auch für RIAs in den meisten Fällen Clouds die Lösung.

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